Konzert „The BlackScreen“ am Samstag, 30. März


The Blackscreen machen das, wovon sie überzeugt sind. Zielstrebig, aber ohne Scheuklappen für Genregrenzen,
haben es sich die vier Indie-Rocker aus Nürnberg zwischen allen Stühlen bequem gemacht.

Mit mittlerweile drei veröffentlichten CDs und fünf selbstgedrehten Videos im Gepäck, tourten The Blackscreen
durch Polen, das Baltikum und Russland, standen auf Bühnen in Moskau, St. Petersburg, Riga, Tallinn und Berlin
und absolvierten nebenher noch diverse Gigs in Deutschland, sowie Open Air Slots u.a. mit DeWolff, Itchy Poopzkid,
The Wholls und Mustasch.

Beim letzten Album „The Space Between Us“ (Setalight Records) arbeitete The Blackscreen mit keinem Geringeren als
dem Blackmail-Gitarristen und Indie-Papst Kurt Ebelhäuser zusammen.

Aktuell arbeitet die Band zusammen mit Alex Adelhardt/Ghost City Recordings an der nächsten Platte, die für 2018
fest eingeplant ist. Ein erstes Video zum Song „Won’t Get Anywhere“ wurde unlängst veröffentlicht.

Auf der Bühne kochen The Blackscreen seit jeher ein scharfes Süppchen aus Energie, Authentizität und erfrischender
Unangepasstheit. Ihren Ruf als hervorragende Live-Band haben sie sich durch mittlerweile über 100 Konzerte in
6 Ländern erspielt.

Beginn: 21.00 Uhr

Einlass: 20.00 Uhr

Eintritt: 8,00 €

http://www.theblackscreen.de/

Kabarett „Matthias Egersdörfer“ am Freitag, 26. April

Egersdörfer, Schulz, Mueller – Carmen oder die Traurigkeit der letzten Jahre

Carmen hat in einem Anfall von Heißhunger die letzten vier Rollmöpse aus dem Glas im Stehen verschlungen. Sie beobachtet nervös den großen Zeiger der Küchenuhr. In zehn Minuten wird sie die Fische erbrechen, um sich dann der 300g-Tafel Nougatschokolade zu widmen. Egersdörfer hat schlecht geschlafen. Gestern Abend hat er befürchtet, dass ihm sein Bier nicht mehr schmeckt. Fast einen halben Kasten hat er in großer Sorge ausgetrunken. Im Halbschlaf am Vormittag hat er sich ausgedacht, wie er einige mit Mayonnaise bestrichene Rollmöpse nach dem Zwölf-Uhr-Läuten essen wird. Der Nachbar Eichhorn hört durch die Wand das Würgen der Carmen und das Gebrüll der Enttäuschung vom Egersdörfer. Eichhorn denkt an den schwäbischen Käsehändler mit den schwarz behaarten Fingern, den er gestern im Bistro des Möbelhauses kennengelernt hat. Als Käsesommelier hatte sich dieser bezeichnet. Nach dem zweiten Prosecco schlug er dem Eichhorn vor, auf dem Parkplatz intim zu werden. Wie kalter Rauch umgibt die Traurigkeit der letzten Jahre die Drei und die unbarmherzige Welt raucht immer weiter dicke Zigarren aus Dummheit, Hass und Hybris. Was bleibt ihnen anderes übrig, als die Fenster ihrer Eingeweide aufzureißen, wenn man nicht ersticken möchte?

Beginn: 20.00 Uhr

Einlass: 19.00 Uhr

Eintritt: 15.- €

https://www.egers.de/