Vorschau auf anstehende Veranstaltungen in 2026

Samstag, 07. November, „GYMMICK UND DIE ERBEN“.

9 Jahre lang hat GYMMICK als Sänger und Gitarrist mit den Musikern der TON STEINE SCHERBEN die Aufgabe Rio Reisers übernommen. Da das flussauf- und flussabwärts mit grosser Begeisterung angenommen wurde, und der Traum ja bekanntlich nicht aus ist haben sich der Nürnberger Songpoet und seine Freunde entschlossen, die Songs von Rio und RPS Lanrue weiter zu singen. Mit Schlagzeug (Simon Froschauer), E-Gitarren (Flo Kenner, der selbst 2 Jahre als Gitarrist mit den TSS auf der Bühne stand) und Bass (Tim Steinheimer) klingen die ERBEN fast wie die original SCHERBEN ganz früher.


GYMMICK & die ERBEN schicken die ZuhörerInnen auf eine musikalische Zeitreise, die die rebellischen Hits der TON STEINE SCHERBEN und die tiefen Balladen von Rio Reiser mit eigenen, nahtlos an die Klassiker anknüpfenden Songs von GYMMICK vereint. Die Musik von Ton Steine Scherben verbindet Generationen, und GYMMICK & die ERBEN schaffen es, sowohl langjährige Fans als auch junge MusikliebhaberInnen mit ihrer erdigen Musik zu begeistern. Die Songs klingen tatsächlich live wieder wie frisch aus den 70er Jahren. Gemeinsam feiern wir Rebellion, Freiheit und Liebe Gymmick & die ERBEN sind dabei mehr als nur eine Coverband. Sie erfassen den Geist und die die Freiheitsliebe der TON STEINE SCHERBEN-Songs und entwickeln gleichzeitig ihre ganz eigene musikalische Identität.


GYMMICK und die ERBEN übertragen die Kraft und Botschaft der Musik von Rio Reiser auf die heutige Zeit. Deren Konzerte sind kein nostalgischer Rückblick, sondern ein Plädoyer für eine bessere und gerechtere Welt.


Die Presse meint zu GYMMICK:
„Gymmick nähert sich dem 1996 verstorbenen Rio Reiser mit hoher Intensität und stimmlich mitreißend zwischen schnoddriger Erhabenheit, zärtlicher Brüchigkeit und krächzender Wut.“ Kieler Nachrichten
„Es ist keine leichte Aufgabe, in die Fußstapfen von Rio Reiser zu treten. Doch Gymmick vermag es auf erstaunliche Weise, die Seelenverwandtschaft zu zeigen. Einzigartig und konkurrenzlos, als würde Rio Reiser von seiner Wolke winken und sagen: `Du machst das toll!’ “ Rhein-Zeitung
„Geht das überhaupt ohne Rio Reiser? Oh ja – und wie!“ (Mopo Hamburg)
und über neuere Songs von GYMMICK:
„…Als hätten sich Leonard Cohen und Bob Dylan mal eben auf ein Käffchen getroffen“ Fürther Nachrichten

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 20.- €uro

Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen folgen, sobald diese vorliegen bzw. intern besprochen wurden!

Samstag, 21. November, „HAMMER & WINEGLASS“

Die vier Musiker von Hammer & Wineglass lassen sich nicht festlegen: dezent mit Akustik-Set und dann wieder mit der Power einer Rockband.  Zarte Balladen mischen sich unter kraftvolle Rocksongs. Englische und deutsche Texte erzählen hell und dunkel.

Was aber immer gilt: Die Playlist beinhaltet ausschließlich Songs aus eigener Feder. BU: Hammer & Wineglass sind Melanie Goodheart (Voc., Harp), Andi Unbehaun (Git.), Marcus Maußner (Bass, Voc.) und Dieter Käfer (Drums).

Hammer & Wineglass sind am 11. November 2026 live bei uns im JUZ Eckental zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass bereits um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Samstag, 12. Dezember, „DARK ORWELLS“

Die Dark Orwells sind eine Underground-Rockband die an der Schnittstelle von Rock´n`Roll, Punk und Psychobilly spielt. Der Stil ist eine Mischung aus Retro-Sounds, Punk und düsterer Ästhetik. Kontrabass, Elektrobass, derbe Gitarre, treibendes Schlagzeug und ausdrucksstarker weiblicher Gesang prägen unseren Sound. Die Songthemen reichen von gesellschaftlichen Herausforderungen bis hin zu dunkler Romantik mit viel Ironie und Groove. Dark Orwells ist der Sound für alle, die Rock´n´Roll mit Ecken, Kanten und rebellischem Flair mögen.

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 10.- Euro

Freitag, 29. Oktober 2027, Matthias Egersdörfer „LANGSAM“


In der Früh fängt es manchmal an, dass der Himmel ohne Vorwarnung auf dich
herunterstürzt. Die Frau hat zu wenig oder zu viel geschlafen. Sie redet drauflos. Unter einer
Lawine aus Wörtern wirst du verschüttet. Da hast du noch keinen Schluck Kaffee getrunken. Du bist froh, dass die Erdanziehungskraft funktioniert und warst gerade dabei, deine Finger zu zählen. Schlimm an der Situation ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die Wörter gesprochen werden. Schlimm ist das Gerenne der Mitmenschen in den Straßen, das Rasen der Traktoren über die Felder, die Hochgeschwindigkeit, mit der die Nachrichten und
Katastrophen blitzen und donnern.

Es ist einige Jahre her, dass der Egers einmal in einer Küche gearbeitet hat. Die Küchenchefin hat in kurzer Zeit dreihundert Mal zu ihm gesagt, dass er sich beeilen soll. Der Egers hat es versucht. Aber es ging nicht schneller. Der Egers ist langsam. Er schneidet Zwiebeln langsam, denkt langsam und spricht meistens nicht besonders schnell. In dieser Langsamkeit hat er auch das neue Programm geschrieben. Das hat sehr lange gedauert. Buchstabe um Buchstabe, Wort um Wort. Satz um Satz. Mit einer trägen Wucht stemmt sich der Kabarettist darin gegen die Schnelligkeit der Welt. Der ganze Abend feiert die Langsamkeit und deswegen werden auch die Geschichten nicht in erhöhtem Tempo vorgetragen.

Aber Sie brauchen sich als Zuschauer keine Sorgen zu machen, dass Sie wegen der geringen Geschwindigkeit vielleicht müde werden. Weil es gut sein kann, dass der Egers einmal eine Wut bekommt. Er regt sich ja oft einmal auf wegen Allem und Nichts. Und da wachen Sie dann schon wieder auf.


Matthias Egersdörfer
1969 in Nürnberg geboren. Kabarettist, Autor, Schauspieler und Sänger der Band »Fast zu
Fürth«. Zahlreiche Auszeichnungen wurden ihm verliehen, u. a. das Passauer
Scharfrichterbeil, der Deutsche Kleinkunstpreis und der österreichische Kabarettpreis.
Zusammen mit Jürgen Roth hat Egersdörfer den Briefroman „Die Reise durch Franken“
veröffentlicht, 2019 ist sein Roman „Vorstadtprinz – Roman meiner Kindheit“ beim Rowohlt
Verlag erschienen. Neben vielen CD-Veröffentlichungen, u. a. „Falten und Kleben“ (2008),
„Ich mein’s doch nur gut!“ (2011) und „Nachrichten aus dem Hinterhaus“ (2023), ist
Matthias Egersdörfer auch immer wieder einmal im Fernsehen zu sehen.


Regie : Claudia Schulz
https://www.egers.de

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: steht noch aus