Analogue Birds am 10.02.2017

Analogue Birds steht füranaloguebirdsc außergewöhnliche Klangwelten und treibende Beats auf höchstem Niveau.
Im musikalischen Mittelpunkt steht das Didgeridoo, Instrument der australischen Ureinwohner, dass durch die mitreissende Spielweise und Performance vom Zuhörer vollkommen neu erlebt wird.
Pulsierendes Schlagzeug, Synth und Gitarre erzeugen dazu treibende Rhythmen, runde Subbässe und sperrige Effektflächen.
Die exotischen Klänge der Out sowie Perkussionseinlagen bilden das musikalische I – Tüpfelchen im Zusammenspiel der Musiker.
Im Energie geladenen Austausch erschafft die Band so unerhörte Musik für Ohr, Herz und Tanzbein.

Beginn: 21.00h
Eintritt: 8€

Analogue Birds im Netz

Zenga, Bird Berlin und A Blurred View am 11.03.2017 im JUZ

Zenga
Hoch über den Dächern Japans glimmt die Luft. Dichte, aufgeheizte Rauchschwaden verdunkeln die Glut einer mühsam aus Erle gezimmerten Kammer. Aale werden in traditioneller Weise von zwei jungen Finnen über getrocknetem Seetang geräuchert bis das salzige Meerwasser langsam in den letzten Atemstunden aus den kleinen Kerlen verschwunden ist. Immer wieder wird dieser intensive Prozess neu angefeuert, durch das anfeuchten des Tangs mit triefenden Wasserlilienwurzeln. Jedes mal ein Zischen. Jedes mal heißer Rauch.
Keine fünfzig Meter tiefer, etwa auf Höhe des 43. Stockwerks eines dieser Himmelstürme, verkleben vier Männer und eine Frau hungrig und sorgsam ihre Fußballbilder in Sammelheften, die sie auf einem der zahlreichen Flohmärkte Asiens erstanden hatten. Die 90er waren kein Zufall – sie waren Mythos. Sie waren Haptik. Wirklich Berühren wurde groß geschrieben. Jede Möglichkeit des Drucks und der Zärtlichkeit wurden verfeinert und vertieft. Es entstand eine Eleganz der Rhythmik ohne in Bewegung zu geraten. Ein Tanz des Gefühls zwischen Spannung und Heiterkeit. Jeder Wimpernschlag küsste eine nie dagewesene Sensibilität. Wäre der Himmel ein Spiegel gewesen, verglühten wir doppelt beim Hören von Zenga. Eine Band im Guss. Klare Ströme und verwinkelte Keys erklären mit wenigen Worten Gesang zu einer Ode ans Meer. Weitwinklig strahlen Gitarre und Bass in den lebendig hallenden Raum, der sich wohlfühlt im Schweben. Und während die Drums der Präzision die Stockwerke anzeigen, wird jede Treppenstufe zu Rauch. Gleich gibt es Aal.

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Bird Berlin
Heißhungrig stehen wir kurz nach Beginn der Pyjamaparty vor dem Kühlschrank und es läuft uns schier das klebrig, knutschende Wasser im Mund zusammen. Nahezu unerreichbar neben den auftauenden Mangostückchen glänzt etwas pralles, rundes, leckeres an den Pfirsichwangen hervor. Mitten zwischen den Früchten des Funks schlemmt sich Bird Berlin durch den reich bestückten GlitzerPopObstkorb und kommt aus dem grinsen nicht heraus. Saftig, waghalsige Beats begleiten diese tanzende Schlämmerfreude und als das Glockenstimmchen ertönt tropft uns der KaribikKiwiSmoothie elegant über das Kinn. Satt, glücklich und erfrischt über beide Grübchen drehen wir wieder an der Twisterscheibe und erwischen: linker Fuss auf Rot Beide Ohren auf Steil. Bird Berlin ist eine OneManGlitzerShow.
Zu den Beats seines iPods singt und tanzt diese optische Täuschung soft bekleidet und leichtfüßig wie eine Elfe. Lasst euch die Lichtbrechungen an seinem glänzenden Körper nicht entgehen und tanzt den Birdi mit ihm.

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A Blurred View
Ein Ausbruch in die chaotische Harmonie. Ein Klingen in sich selbst um des Klingen Willen. Alles eine Situation. Alles ein Loslassen. Ein Aufbruch. Ein magnetisches Abstoßen von der gewohnten Illusion. Das Alte war nicht negativ und das neue wird nicht positiver sein. Ein Aufbrechen ohne klare Definition wohin. Kein Ziel. Aber nicht planlos. Es gibt kein hin zu Irgendwas. Es gibt nur ein weg von Allem. Dem Sehnen nach Divergenz. Das Bekleiden von Neuem. Es gibt keine Wertigkeit. Nichts ist besser. Nichts wird an Wert verliehen. Aber nicht weil man nicht kann sondern weil man nicht braucht. Alles will gleich sein. Aber nichts ist gleich. Das Anfühlen von Feuer in schmerzlosen Händen. Das Kühlen von Verbranntem. Alles schwingt. Alles will.
In jeder Pore glimmt die Spannung und die ungerichtete Fokusiertheit von A Blurred View. Eine puristisch-intensive Kulisse pocht euphorisch mit dem Drang nach vorne. Alles lodert. Nichts glimmt. Die zwei Nürnberger verdichten poetisch Kleinstes mit Größtem. Grunge dient dem Entkommen und dem Eintauchen gleichzeitig. Keine Parallele. Alles immer.

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Beginn: 21h
Eintritt: TBA

Waiting for Mel am 01.04.2017 live

Die Band steht für Blues und Rock aber auch Adaptionen von Pop- und Swingnummern finden ihren Platz im Repertoire. Die Bandmitglieder aus dem Großraum Nürnberg spielen schwerpunktmäßig Coverversionen und sind seit rund vier Jahren als Band zusammen unterwegs.
Von Jonny Lang über Paolo Nutini bis zu eigenen Interpretationen wie „Joe the Law“ – „Waiting for Mel“ prägen die Stücke auf ihre charakteristische eigene Weise.
Claus Dürr steht dabei mit seiner Gitarre für kraftvolle Riffs und ausdrucksvolle Soli, Joachim Schrätz liefert mit seinem E-Bass die solide Basis aber auch groovende Walkingbässe. Für das richtige Tempo sorgt Drummer Andreas Dürr, mal antreibend mit Bass- und Snare-Drum, mal jazzig-zurückhaltend mit den Besen. Frontfrau Melanie Söllch interpretiert die Songs mit ihrer klaren präzisen Stimme und bietet dabei eine Bandbreite von erdigem Rockgesang bis zu gefühlvollen Blues-Phrasierungen.

Beginn: TBA
Eintritt: TBA